Ein Tagpfauenauge auf einer Wasserdostblüte. Wenn es die Flügel zusammenklappt, wandelt sich der farbenfrohe Schmetterling in ein ganz unspektakuläres Naturbraun — so kann er sich beim Ruhen gut tarnen. Tagpfauenaugen, fanden Wissenschaftler heraus, können bis zu 50 km weit fliegen, weswegen man sie zu den „vagabundierenden Faltern" zählt. Um sie zu schützen, solltet ihr immer ein paar Brennnesseln im Garten dicht stehen lassen. Sie dienen Tagpfauenaugen als Kinderstube: Bis zu 100 Larven können hier ihr Gespinst bauen, um zusammen zu wachsen und zu fressen, fressen, fressen, bis sie sich schließlich verpuppen und vierzehn bis einundzwanzig Tage lang ihren Insektenkörper zum Schmetterling umbauen.